Phobiepatienten
Phobie bedeutet u. a. Angst vor bestimmten Situationen. Die Angst vor dem Zahnarzt bzw. vor der Behandlung ist bei jedem Menschen (auch bei Zahnärzten selbst!) vorhanden. Sie ist nichts Ehrenrühriges oder Zeichen mangelnder Tapferkeit, sondern völlig normal, wenn auch nicht immer gerechtfertigt, weil viele Behandlungen gut toleriert werden. Dennoch ist Angst für viele Patienten immer noch der häufigste Grund, nicht zum Zahnarzt zu gehen. Zum Teil geht es soweit, dass einige Patienten aus Angst eine zahnärztliche Behandlung ganz unterlassen.
Dabei ist es so einfach etwas gegen die Angst vorm Zahnarzt zu tun: Menschen, bei denen die Zahnbehandlungsangst nicht zu stark ausgeprägt ist, können zum Beispiel einen Walkman mitnehmen und bereits in unserem Wartezimmer Lieblings- und Meditationsmusik hören. Sie können durch äußere Einwirkungen versuchen, ruhig, tief und konzentriert zu atmen, Ihre Muskeln nacheinander anzuspannen und wieder zu entspannen. Wer entspannt den Behandlungsraum betritt, hat bereits den ersten wichtigen Schritt gegen die Angst gewonnen.
Eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Behandler und Patient, eine schmerzfreie Behandlung (unter örtlicher Betäubung oder ggf. unter Narkose) und eine behutsame Aufklärung über den Behandlungsablauf sind unerlässlich für die Reduzierung der Behandlungsangst. Gleichzeitig sollte man durch regelmäßige Kontrollen und Prophylaxeleistungen vermeiden, dass es zu weiteren umfangreichen Behandlungen kommen muss. Nebenbei wird in den meisten Fällen die Angst dadurch wie von selbst abgebaut.
Sprechen Sie mit uns über Ihre Ängste, Wünsche und Vorstellungen. Wir werden ihnen immer alles genau erklären und eine für sie geeignete Behandlungsform finden.
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