Zahnklinik Hansaring & Zahnmedizinisches Zentrum Rodenkirchen & Zahnzentrum Zülpicher Platz

Was sind die häufigsten Zahnerkrankungen und wie können Sie sich schützen?

Im Bereich der Zahnheilkunde gibt es typische Zahnerkrankungen, die häufig vorkommen und denen gleichzeitig gut vorgebeugt werden kann. Meistens handelt es sich um einen schleichenden Prozess, der nicht sofort bemerkt wird. Erst wenn ein Schmerz auftritt, wird zahnmedizinische Hilfe gesucht. Besser ist es jedoch, frühzeitig zu reagieren und schon bei der Zahnpflege auf das Wichtigste zu achten. Wir von der Welldent Zahnklinik zeigen, welche Zahnerkrankungen gemeint sind, wie sie entstehen und was dagegen unternommen werden kann.

Die häufigsten Zahnerkrankungen

Ein schmerzender Zahn ist unangenehm und kann sich nicht nur auf das Gebiss, das Zahnfleisch und den Mundraum auswirken, sondern auch andere Krankheitsprozesse im Körper auslösen. Das Problem dabei ist, dass Entzündungen nicht sofort sichtbar sind und die Erkrankung über einen längeren Zeitraum fortschreitet – oft vom Zahnfleisch auf die Zähne bis zur Wurzel und zum Kieferknochen. Es ist deshalb wichtig, sich mit sinnvollen Vorbeugungsmaßnahmen zu beschäftigen. Die häufigsten Erkrankungen sind:

  • Parodontitis
  • Karies
  • Gingivitis (Zahnfleischentzündung)
  • Pulpitis (Zahnmarkentzündung)
  • Zahnwurzelentzündungen
  • Freiliegende Zahnhälse
  • Kieferzysten
  • Bruxismus (Zähneknirschen oder Zähnepressen)
  • Zahnfleischschwund

Zahnerkrankungen, ihre Entstehung und Auswirkung

Die meisten Zahnerkrankungen entstehen durch mangelhafte oder unzureichende Zahnpflege, ungünstige Ernährung, genetische Vorbedingungen, Kieferfehlstellungen oder eine Kombination dieser Faktoren. Ist das Zahnfleisch entzündet, breitet sich diese Entzündung, wenn sie nicht bemerkt wird, schnell auf Zähne, Zahnwurzel und Kieferknochen aus. Ausgelöst werden kann eine Entzündung beispielsweise durch Zahnbelag oder Zahnstein.

Der Zahnbelag, auch Plaque genannt, entsteht durch Nahrungsreste, die sich auf der Zahnoberfläche und besonders in den Zahnzwischenräumen festsetzen. Das fördert die Bildung von Bakterien, die sich von den Nahrungsresten und von Zucker ernähren, und so dann den Zahn angreifen. Wird der Belag nicht täglich mit der Zahnbürste entfernt, verhärtet er sich und wird zu Zahnstein. Die Verkalkung der Zähne bewirkt, dass sich die Schicht immer mehr verstärkt und so das Risiko für Parodontitis und Karies erhöht.

Ursache sind immer die Stoffwechselprozesse der Bakterien, die Nahrungsreste und Zucker in Säuren umwandeln, die den Zahnschmelz der Zähne angreifen. Verliert sich die Zahnsubstanz und Härte, entstehen Beschädigungen, Risse und Löcher. Gerade Karies ist selten sofort sichtbar. Ein Loch im Zahn ist anfangs klein und kann mit dem bloßen Auge nicht erfasst werden. Alleine ein Zahnarzt kann durch eine Untersuchung die Zahnerkrankung feststellen und behandeln.

Häufige Zahnerkrankungen wie Gingivitis und Parodontitis äußern sich durch vermehrtes Zahnfleischbluten. Auch hier sind die Bakterien für die Entzündung verantwortlich, wenn diese sich in den Zahnzwischenräumen, Zahnfleischrändern und Zahnfleischtaschen festsetzen und ihre Stoffwechselprodukte hinterlassen. Diese führen zur Entzündung des Zahnfleischs. Solche Erkrankungen können wir im Rahmen der Parodontologie in unserer Kölner Klinik behandeln.

Drei vorbeugende Maßnahmen, um sich vor Zahnerkrankungen zu schützen

Um Zahnerkrankungen zu vermeiden, können einige Maßnahmen ergriffen werden, die der Prophylaxe dienen. Selbstverständlich kann eine Zahnerkrankung nicht immer verhindert werden. Daher lohnt es sich, zweimal im Jahr einen Zahnarzt aufzusuchen und die Zähne prüfen zu lassen. Weitere Schritte sind folgende:

1. Gesunde Ernährung

Die ausgewogene Ernährung trägt dazu bei, dass die Zähne gesund bleiben. Besonders zuckerhaltige und saure Speisen und Getränke erhöhen das Kariesrisiko. Direkt nach dem Verzehr säurehaltiger Speisen ist es nicht zu empfehlen, die Zähne zu putzen, da der Zahnschmelz so angegriffen wird. Warten Sie daher circa 30 Minuten und trinken Sie in dieser Zeit ein Glas Mineralwasser. Sehr gut sind eine Ernährung mit proteinreichen Nahrungsmitteln und der Verzehr von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.

2. Regelmäßiges Zähneputzen

Die Zahnhygiene ist entscheidend für die gesunde Mundflora und verhindert gleichzeitig Mundgeruch. Empfohlen wird das Zähneputzen am Morgen und am Abend, um den Zahnbelag zu entfernen. Neben der Häufigkeit des Zähneputzens spielt auch die Art und Weise eine Rolle. Es ist besser, die Zähne nicht zu kraftvoll zu schrubben, sondern mit sanften kreisenden Bewegungen Zähne und Zahnfleisch zu bearbeiten. Noch einfacher zu handhaben sind elektrische Zahnbürsten, die eine Druckkontrolle gestatten. Hilfreich ist auch die professionelle Zahnreinigung, die der Zahnarzt durchführt.

3. Reinigung der Zwischenzahnräume und der Zunge

Neben dem Zähneputzen ist auch die Säuberung der Zahnzwischenräume wichtig, die am stärksten für den Biofilm anfällig sind. Reste können hier mit der Zahnbürste nicht ausreichend entfernt werden. Besser ist daher die Verwendung von Zahnseide, einer Munddusche oder einer Interdentalbürste. Die Zunge, auf der ebenfalls viele Bakterien zu finden sind, kann mit einem Zungenreiniger gesäubert werden.


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