
Botulinumtoxin A, in Deutschland auch unter dem Namen Botox® oder seit 2006 unter dem Namen Vistabel® bekannt. Es ist das Schönheitsmedikament Nummer 1 weltweit. Behandlungen mit Botulinumtoxin A sind die am häufigsten durchgeführten ästhetischen Eingriffe.
Die Geschmeidigkeit und jugendliche Frische der Haut basiert vor allem auf einer körpereigenen Substanz, der Hyaluronsäure. Ihre wichtigste Funktion ist es, Wasser aufzunehmen und zu binden.
Die Wirkung der Hyaluronsäure ist langdauernd, aber nicht permanent.
Wie lange das Ergebnis einer Behandlung andauert, ist sehr individuell und hängt von vielen Faktoren wie Alter, Hauttyp, Lebensgewohnheit (Nikotinabusus!) und Muskelaktivität ab. Selbstverständlich spielt auch die Erfahrung des Arztes, der die Behandlung durchführt für das Ergebnis eine entscheidende Rolle.
Falten entstehen unter anderem durch das regelmässige Zusammenziehen bestimmter Gesichtsmuskeln, etwa beim Lachen oder Sprechen. Da die Haut mit zunehmendem Alter an Elastizität und Feuchtigkeit verliert, entwickeln sich diese mimischen Linien und Fältchen mit den Jahren zu bleibenden Falten. Diese werden oft mit Sorge, Ärger, Angst und Müdigkeit verknüpft und deshalb als störend empfunden. Rauchen kann diesen Effekt verstärken.
Vistabel ist das erste und bislang am meisten eingesetzte Faltenbehandlungspräparat mit dem Wirkstoff Botulinumtoxin A. Dieser ist ein vom Bakterium Clostridium Botulinum abgesondertes und gereinigtes Eiweiss. Dank seiner therapeutischen Wirkung findet es seit vielen Jahren Anwendung in der Medizin, wo es unter dem Markennamen Botox® bekannt wurde.
Die Faltenbehandlung wird ambulant durchgeführt. Die Substanz wird vom Arzt mit einer feinen Injektionsnadel präzise in die betroffene Muskelpartie gespritzt. Die Injektion und das vorausgehende Aufklärungsgespräch beanspruchen in der Regel eine halbe Stunde Zeit. Unmittelbar nach der Behandlung kann man wieder den gewohnten Aktivitäten nachgehen. Man sieht von aussen nichts: weder eine Schwellung, noch Rötung oder sonst eine Reaktion.
Eine Wiederholung der Behandlung macht dann Sinn, wenn die Wirkung nachzulassen beginnt. Die Behandlung kann beliebig häufig wiederholt werden.
Das eingespritzte Substrat wirkt nur dort, wo es in die Muskulatur eingebracht wurde. Wirkungen an anderen Gesichtsstellen können nicht stattfinden. Bis die Substanz optimal wirkt, vergehen meist 3 Tage.
Realistisch sind 2-6 Monate, teilweise auch länger, je nach dem Stoffwechseltyp des Patienten und ob zusätzlich mit einem Füllmaterial behandelt wurde.
Nach spätestens 6 Monaten ist die Substanz vollständig vom Körper abgebaut. Eine neue Behandlung wird aber erst dann notwendig, wenn die Falten wieder auftreten.
Die Anwendung von Botulinum-Toxin zu therapeutischen Zwecken hat bisher gezeigt, dass die regelmässige Verabreichung unproblematisch ist. Seit 13 Jahren werden z.B. Patienten mit Muskelkrämpfen und mit bis zu zehnmal höheren Dosen als in der Kosmetik behandelt.
Grundsätzlich kann jede medizinische Behandlung Nebenwirkungen hervorrufen.
Im Fall von Botulinumtoxin A können unerwünschte Wirkungen mit der Substanz selbst oder mit der Injektionstechnik oder mit beiden zusammenhängen.
Mögliche Nebenwirkungen sind in der Regel von vorübergehender Natur. Zu den am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen gehören Kopfschmerzen, eine vorübergehende Senkung des Augenlids (nur gering für 2-3 Tage), Schmerzen im Gesicht, eine Rötung an der Einstichstelle und grippeartiger Symptome.
Zähneknirschen oder Kieferpressen (https://de.wikipedia.org/wiki/Bruxismus) kann neben dem Effekt, dass der Partner nachts davon wach werden kann, den betroffenen Patienten physisch sehr belasten. Neben unerklärbaren Kopfschmerzen (Migräne) können auch Schmerzen im Kiefergelenk oder im Ohr auf unterbewusstes Knirschen und Pressen hinweisen. Oft haben Patienten schon diverse Knirscherschienen durch ihren Zahnarzt erhalten, welche keine Erleichterung, sonder u.U. nur eine Verschlimmerung bewirkt haben. Manchmal führt starkes Zähneknirschen sogar zu den sogenannten Hamsterbäckchen aufgrund des Bodybuildungeffektes auf die Kaumuskeln.
Auch die medikamentöse Muskelentspannung durch Valium-ähnliche Medikamente (Nebeneffekt: Müdigkeit, Konzentrationsstörungen etc.), Physiotherapie oder Entspannungsübungen helfen bei einigen Patienten nicht, oder nur für die Dauer der Anwendung.
Hier ist die gezielte, langandauernde Muskelentspannung durch Injektion von Botolinumtoxin A in die Kaumuskulatur indiziert.
Lassen Sie sich bei uns beraten, ob dies auch eine Alternative in Ihrem Fall bedeuten kann.
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