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Weisheitszahnentfernung – alles, was Sie über den Eingriff wissen sollten

Die Entfernung der Weisheitszähne ist für unsere erfahrenen Profis ein Routineeingriff. Dass unsere Patientinnen und Patienten jedoch teilweise großen Respekt vor der Operation haben, verstehen wir. Wir von der Welldent Zahnklinik in Köln möchten an dieser Stelle über den harmlosen Eingriff aufklären. Erfahren Sie, welche Gründe für die Entfernung der Weisheitszähne sprechen, wie die OP abläuft und worauf es nach dem Eingriff zu achten gilt!

Warum müssen Weisheitszähne entfernt werden?

Unter Weisheitszähnen verstehen wir diejenigen Zähne, die am jeweiligen Ende einer Zahnreihe zu finden sind. Demnach kann eine Person bis zu vier Weisheitszähne haben. In der Praxis trifft das allerdings nicht auf alle Menschen zu. Während bei manchen Erwachsenen alle vier Weisheitszähne durchbrechen, bleiben bei anderen mehrere oder auch alle Weisheitszähne unter dem Zahnfleisch verborgen oder sind gar nicht angelegt.

Nicht in jedem Fall müssen Weisheitszähne entfernt werden, wenn sie angelegt sind. Dennoch gibt es mehrere Gründe, die für den Eingriff sprechen. Der Hauptgrund für eine Weisheitszahn-OP ist mangelnder Platz im Kiefer. Insbesondere wenn die Weisheitszähne schief liegen und nur teilweise oder gar nicht durchbrechen, reicht der Platz im Kiefer oft nicht aus und weitere Probleme können die Folge sein. Einerseits können benachbarte Zähne langfristig Schaden nehmen, sich entzünden und Schmerzen verursachen. Andererseits fällt die Pflege der Zähne schwer, wodurch Entzündungen, bakterielle Beläge und Abszesse begünstigt werden. Aber auch eine Verschiebung der restlichen Zähne ist möglich.

Ob Beschwerden tatsächlich von einem Weisheitszahn ausgelöst werden und ob es notwendig ist, Zähne zu entfernen, stellt der Zahnarzt oder die Zahnärztin mit einem Blick in die Mundhöhle und einer Röntgenaufnahme fest.

So läuft eine Weisheitszahn-OP ab

Die Weisheitszähne werden im Rahmen eines ambulanten Eingriffs gezogen – Sie kommen dementsprechend nach einer Vorbesprechung zum vereinbarten Termin in die Zahnarztpraxis und können im Anschluss direkt wieder nach Hause gehen. Ob nur einzelne Weisheitszähne gezogen werden oder alle vier Stück in einem Eingriff, besprechen Sie im Vorfeld in Ihrer Zahnarztpraxis. Bevor die Zähne entfernt werden, erhalten Sie eine örtliche Betäubung in den Ober- und Unterkiefer. Der zu behandelnde Bereich ist damit während des gesamten Eingriffs und einige Stunden danach komplett taub und schmerzunempfindlich. Bei schwierigen Eingriffen, aber auch auf Wunsch des Patienten oder der Patientin, ist eine Sedierung oder eine Vollnarkose möglich.

Anschließend setzt der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin einen Schnitt in das Zahnfleisch und verschafft sich so Zugang zu den Weisheitszähnen. Sofern die Zähne nicht komplett gezogen werden können, erfolgt eine Teilung des betroffenen Zahns und die Herausnahme in einzelnen Teilen. In einigen Fällen liegen die Weisheitszähne ungünstig, sodass eine Behandlung des Kieferknochens notwendig sein kann. Anschließend wird die Wunde vernäht. Bei Bedarf wird die Wunde nach ein bis drei Tagen von Ihrem Zahnarzt oder Ihrer Zahnärztin kontrolliert, außerdem erfolgt nach sieben bis zehn Tagen das Ziehen der Fäden.

Darauf sollten Sie nach dem Eingriff achten

Damit nach der Weisheitszahnentfernung möglichst keine Komplikationen auftreten, können Sie selbst einige Dinge berücksichtigen. Prinzipiell sollten Sie sich ausruhen und Anstrengungen vermeiden. Verzichten Sie während des Heilungsprozesses außerdem möglichst auf:

  • Alkohol
  • Zigaretten
  • Heißgetränke
  • koffeinhaltige Getränke
  • Milchprodukte
  • Hitze, zum Beispiel in Form von Sonne oder Sauna

Kühlen Sie stattdessen die betroffene Stelle von außen mithilfe von Kühlpacks und trinken Sie viel Wasser. Sollten Sie unter starken Schmerzen leiden, helfen Schmerztabletten. Erkundigen Sie sich am besten vor dem Eingriff bei Ihrem Zahnarzt oder Ihrer Zahnärztin nach geeigneten Schmerzmitteln und gegebenenfalls einer Mundspülung. Halten Sie außerdem weiche Lebensmittel bereit, die Sie während des Heilungsprozesses zu sich nehmen können wie Pürees und Suppen. Sollten Sie starke Schmerzen, Blutungen oder Entzündungen wahrnehmen, lassen Sie in Ihrer Zahnarztpraxis überprüfen, ob der Heilungsprozess nach Plan abläuft. In der Regel verlaufen Weisheitszahnentfernungen und der abschließende, kurze Heilungsprozess aber unkompliziert. Angst vor Komplikationen und Schmerzen müssen Patienten und Patientinnen heute bei Weisheitszahneingriffen nicht mehr haben.


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Wir sind für Sie da!

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