Zahnklinik Hansaring & Zahnmedizinisches Zentrum Rodenkirchen & Zahnzentrum Zülpicher Platz

Unsere Zahnimplantate in der Implantologie


Zahnimplantate - Das Gebiet der Implantologie

Die Implantologie ist ein Teilgebiet der Zahnheilkunde, welches sich mit dem Einsetzen von Zahnimplantaten in den Kieferknochen befasst. Aufgrund der Verwendbarkeit als Träger von Zahnersatz übernehmen Zahnimplantate die Funktion einer künstlichen Zahnwurzel. Um verlorengegangene Zähne zu ersetzen, als Folge von Karies oder Parodontose (Zahnfleischschwund), wird das meist schraubenförmige Implantat in den Kieferknochen eingepflanzt, wo es dann mit dem Knochen verwächst und die gleiche Funktion wie die natürliche Zahnwurzeln übernimmt. Beim Aufbau eines Zahnimplantates wird zwischen dem Implantatkörper, der in den Knochen eingebracht wird und den Aufbauteilen, an welchen die Halteelemente für Prothesen oder Kronen befestigt werden, unterschieden. Ebenfalls verwendet werden auch einteilige Implantate, bei denen das Verbindungselement zum Zahnersatz in einem Stück mit dem Implantatkörper verbunden ist.


Geschichte der Implantologie

Implantate werden seit rund 40 Jahren in der Zahnheilkunde eingesetzt. Auf der Suche nach dem optimalen Wirkstoff kommen unterschiedliche Materialien, zum Beispiel Keramik, zum Einsatz. In den letzten 30 Jahren der schnell voranschreitenden implantologischen Forschung hat sich Titan als das Material für fast alle zahnärztlichen Implantate durchgesetzt.


Zahnimplantate aus Keramik

Seit Ende der 80er Jahre wurden Keramik-Implantate aufgrund von negativen Eigenschaften nicht mehr eingesetzt. Mittlerweile erleben sie aber durch das hochfeste Zirkoniumoxid-Keramik eine Renaissance. Das Zirkon-Zahnimplantat ist extrem bruchstabil und biologisch bestens verträglich. Ein weiterer Vorteil ist das Aussehen, Zirkon-Zahnimplantate kommen der natürlichen Zahnfarbe deutlich näher.

Detaillierte Fragen z.B. zur Verträglichkeit, den Kosten uvm. beantworten wir Ihnen sehr gerne in einem persönlichen Gespräch.

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Notwendigkeit und Art der Implantologie

BOI (basal osseointegrierte Implantate) und Diskimplantate nehmen eine Außenseiterrolle ein. Wegen ihrer Form werden sie, im Gegensatz zu allen schraubenförmigen Zahnimplantaten, von der Seiten in den Knochen eingebracht. Laut Herstellerangaben liegen die Vorteile dieser Typen in der

Möglichkeit der Sofortbelastung aufgrund der breitbasigen Implantat-Abstützung, hierdurch soll auch ein Implantathalt bei geringer Knochenhöhe ermöglicht werden.

Seit einigen Jahren werden auch immer mehr Durchmesser-reduzierte Implantatformen eingesetzt. Bei Mini-Implantaten handelt es sich aus Stabilitätsgründen um einteilige Implantate, bei denen das Halteelement für die Prothese schon, oft in Form eines Kugelkopfankers, eingebunden ist. Bei der Fixierung von Vollprothesen zeigen die Mini-Implantate gute Resultate. Gegenüber den herkömmlichen Implantaten erhält der Patient bei dieser Variante eine sofort festsitzende Prothese. Auch die Langlebigkeit der „Kleinen“ ist als gut einzustufen.

Generell wird die Versorgung jeder Art von Zahnlücken oder Zahnlosigkeit mit Implantaten angeboten. Die verwendeten Zahnimplantate sind meist schraubenförmig, in verschiedener Länge und Durchmesser.

Je nach individueller Quantität und Qualität des für die Implantate vorgesehenen Knochenareals werden Art, Form und Größe der Implantate ausgesucht. Ihre Position und Neigung wird - falls erforderlich - mit Hilfe dreidimensionaler Bildanalysen, Modellen und Modelloperationen bestimmt.

Nur bei Patienten mit bestimmten Allgemeinerkrankungen muss vor einer eventuellen Operation Kontakt mit dem behandelnden Hausarzt aufgenommen werden; ansonsten ist im Prinzip bei jedem Patienten eine Implantation möglich.

Der jeweilige operative Aufwand kann jedoch sehr unterschiedlich sein und von einer einfachen Operation, vergleichbar mit einer komplizierten Zahnentfernung, bis zur aufwendigen Knochentransplantationen reichen. Die Implantation findet entweder in Lokalanästhesie oder in Allgemeinnarkose statt, ist aber in beiden Fällen in unserer Zahnklinik durchführbar.

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Gelegentlich sind Voroperationen nötig: Im Falle eines Knochendefizites erfolgt je nach lokalem Befund der Kieferaufbau entweder mit künstlichem Knochen, Membrantechnik, Distraktionsosteogenese, Knochentransplantation aus einer anderen Mundregion oder in Extremfällen mit Transplantaten vom Beckenkamm.

  • Kaufunktion und Ästhetik wie bei den eigenen Zähnen
  • fester und sicherer Prothesenhalt
  • Erhalt des Knochens
  • Schonen gesunder Zähne (müssen nicht geschliffen werden)
  • verbesserter Halt und Entlastung eigener Zähne
  • sehr gute Therapie bei Zahnverlusten durch Zahnfleischentzündungen
  • risikoarmer Routineeingriff
  • für Allergiker geeignet
  • in Bezug auf die lange Haltbarkeit sind Implantate kostengünstig

Bei erfahrenen Implantologen und modernen Implantat-Systemen liegt die Einheilrate bei deutlich über 95%. Wissenschaftliche Studien der letzten 25 Jahre belegen eine sehr hohe Erfolgsquote. Nach einer erfolgreichen Einheilung sind nach 10 Jahren rund 90% der Implantate noch in Funktion. Werden Implantate korrekt gepflegt und nicht überlastet, können sie ein Leben lang halten. Wegen der besseren Knochenqualität ist die statistische Erfolgsquote im Unterkiefer höher, als im Oberkiefer. Im Vergleich haben herkömmliche Brücken eine Erfolgsquote von ca. 80% nach 10 Jahren und Kronen von 70–75%. Fazit: In puncto Langlebigkeit sind Implantate dem herkömmlichen Zahnersatz überlegen. Und auch die Unversehrtheit der eigenen Zähne wird durch Implantate geschützt, was die Implantattherapie zur Stütze der Mundgesundheit macht. Festsitzende Implantate sind wartungsarm und aus diesem Grund auch gegenüber von hochwertigen herausnehmbaren Zahnersatzlösungen als langfristig wirtschaftlicher (preiswerter) einzustufen. Die Haltbarkeit eines Implantates wird durch die Knochenmenge und -qualität, die Schwierigkeit des Eingriffes, der Belastung, Pflegebarkeit, dem Gesundheitszustand des Patienten, der Mundhygiene und Erfahrung des Implantologen bestimmt.

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Die Kosten für Zahnimplantate hängen von den verwendeten Materialien, der Schwierigkeit der Operation und den zahntechnischen Leistungen ab. Patienten haben dabei auch die Wahl zwischen einfacheren und aufwendigen Leistungen. Die Eigenanteilskosten sind immer abhängig von dem jeweiligen Versichertenstatus: private oder gesetzliche Krankenkasse  und eine eventuelle Zusatzversicherung. Gesetzliche Patienten erhalten einen Festzuschuss – in Abhängigkeit von der jeweiligen Kiefersituation.

Dabei werden nicht die Implantate an sich (reine Privatleistung), sondern der gefertigte und eingesetzte Zahnersatz bezuschusst.

Nach der Implantation ist je nach lokalem Knochenbefund und Kieferregion eine funktionelle Einheilphase von 1 bis 6 Monaten erforderlich. Im zahnlosen Unterkiefer ist auch eine Sofortversorgung in der ersten Woche der Implantateinbringung möglich. Prinzipiell ist aber stets das Tragen eines Zahnersatzes vorgesehen, sieht man in gewissen gravierenden Fällen von der ersten Woche nach der Operation ab.

Die Anfertigung der Zähne erfolgt entweder durch den zuweisenden Zahnarzt, oder falls dies nicht möglich ist,  durch einen erfahrenen Prothetiker im Team der Zahnklinik Hansaring in Köln und im klinikeigenen Labor. Spätere Kontrollen sind halbjährlich bis jährlich erforderlich.

Wie auch die eigenen Zähne, müssen Implantate gut gepflegt werden.

Auch hier gilt: elektrische Zahnbürsten putzen besser als Handzahnbürste.

Durch einen zu starken Putzdruck, besonders bei zu häufigen bzw. zu lang dauernden Anwendungen, kann sich Zahnfleisch zurückziehen und sogar Zahnhartsubstanz kann durch ein zu starkes Putzen abgetragen werden. Die Häufigkeit des Putzens ist weniger von Bedeutung als die Effektivität. Eine gezielte Putztechnik mit den geeigneten Hilfsmitteln, wie zum Beispiel Zahnzwischenraumbürsten und Zahnseide, führt zum gewünschten Ergebnis. Dauerndes "Scheuern" oder die falsche Anwendung von Hilfsmitteln sind eher schädlich.


FAQs Zahnimplantate

Die Dauer der Behandlung hängt von den erforderlichen Maßnahmen ab. In der Regel führen wir einen Standardeingriff in etwa einer Stunde durch. Die Operationsdauer verlängert sich entsprechend, sobald mehrere Implantate eingesetzt werden oder knochenaufbauende Behandlungsmaßnahmen notwendig sind. Zur Behandlungsdauer zählt neben dem Eingriff selbst auch die Einheilzeit der Implantation. Diese kann vier bis sechs Monate betragen. Im Gesamten kann eine implantologische Behandlung von der ersten Beratung bis zur fertigen Implantatprothetik mehrere Monate in Anspruch nehmen – je nach individuellem Ausgangsbefund und Behandlungsbedarf. 

Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Implantation ist ein bereits abgeschlossenes Knochenwachstum. Dies ist meist ab einem Alter von 18 Jahren der Fall. Eine Altersgrenze nach oben gibt es für das Einsetzen von Implantaten nicht. Hat ein 80-jähriger Patient gesundes, stabiles Zahnfleisch und eine gute Knochenstruktur, so kann diesem auch noch in hohem Alter ein Implantat eingesetzt werden. Die individuellen Erfolgsaussichten schätzen unsere erfahrenen Ärzt/innen im Rahmen der Implantatplanung ab und wägen in diesem Zuge mögliche Alternativen ab.

Sowohl mit als auch ohne Zahnersatz gilt: Essen, das zu hart oder unangenehm zu kauen ist, sollten Sie besser nicht zu sich nehmen. Da es in der Eingewöhnungszeit leicht zu Druckstellen kommen kann, sollten es Prothesenträger zu Beginn lieber langsam angehen lassen. Verzichten Sie daher am besten auf Folgendes:

  • Scharfes
  • Hartes
  • Stark Gewürztes
  • Zu Heißes/zu Kaltes

So schonen Sie Ihre Mundflora und die empfindliche Schleimhaut in der Übergangszeit.

Reisende Patienten, die Zahnimplantate im Kieferknochen tragen, fürchten am Flughafen oft das Durchqueren der Kontrollstation. Dabei gibt es hierfür eigentlich keinen Grund: Die Scanner an Flughäfen sind so konstruiert, dass sie auf Implantate nicht reagieren. Wer auch in öffentlichen Gebäuden auf Nummer sicher gehen will, kann sich in der behandelnden Praxis einen speziellen Implantatpass ausstellen lassen. Dieser bescheinigt, was zu welchem Zeitpunkt an welcher Stelle operiert wurde und klärt alle Fragen des Sicherheitspersonals, falls wider Erwarten doch einmal ein Alarm ausgelöst werden sollte. 

Bei einer Zahnimplantation werden Zahnfleisch und Kieferknochen geöffnet, um das Implantat fachgerecht einzusetzen. Da der Eingriff unter lokaler Betäubung stattfindet, spüren Sie während der Behandlung selbst nichts. Klingt die Betäubung nach, können normale Wundschmerzen auftreten, die vom individuellen Schmerzempfinden sowie vom Umfang des Eingriffs abhängen. Durch Kühlen und Schmerzmittel lassen sich diese aber gut lindern und sollten mit der fortschreitenden Heilung innerhalb von zwei bis vier Tagen abgeklungen sein. Sollten Sie im Anschluss an die Behandlung ein Taubheitsgefühl in der Lippe oder in einer anderen Gesichtsregion wahrnehmen, ist bei der OP möglicherweise ein Nerv verletzt worden. Um Abhilfe zu schaffen, sollten Sie sich in diesem Fall an die behandelnde ärztliche Praxis.

In der modernen Implantologie werden Zähne aus dem biologisch verträglichen Titan hergestellt. Bis heute ist keine Allergie gegen Titan bekannt, wobei Titan in verschwindend geringen Mengen mit dem für empfindliche Patienten relevanten Nickel und Zinn verunreinigt ist. Bei allergischen Patienten kann dies unter Umständen zu einer allergischen Reaktion führen. Um eine Titanunverträglichkeit im Voraus auszuschließen zu, können Sie im Vorfeld des Behandlungstermins ein LTT (Lymphozytentransformationstest) durchführen lassen. Bei diesem Test wird mittels Blutabnahme die Reaktion der weißen Blutkörperchen nach Kontakt mit dem zu testenden Allergen gemessen.



"Ich habe von Fr. Dr. Dr. Meul ein Zahnimplantat eingesetzt bekommen und bin hochzufrieden! Sehr feinfühlig und Schmerzen hatte ich entgegen meiner Befürchtungen weder während noch nach der OP. Es gab im Nachhinein keinerlei Komplikationen wie Entzündungen etc. und optisch ist das Endergebnis auch absolut spitzenmäßig. Fachlich und menschlich ist diese Dame nicht zu überbieten und ich kann sie jedem nur empfehlen. Die anderen Damen aus dem Praxisteam mit denen ich zu tun hatte, waren ebenfalls sehr zuvorkommend und es gibt nichts negatives zu sagen. Ich gebe 10 von 5 möglichen Sternen!"


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Die Welldent Zahnklinik ist zertifiziert für Incognito.

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Wir sind für Sie da!

Patienten mit dem Wunsch nach schönen Zähnen sind bei der Welldent Zahnklinik am Hansaring in Köln an der richtigen Adresse. Egal, ob Angstpatienten, Senioren, Schwangere, Kinder oder Menschen mit einer Behinderung: Wir finden die Behandlung, die Ihren Bedürfnissen und Wünschen entspricht. Dabei sind wir auf die Bereiche der Kieferorthopädie (Invisalign), Ästhetischen Zahnheilkunde, Parodontologie, Implantologie und Oralchirurgie spezialisiert und vereinen modernste Zahnheilkunde mit hochwertiger Technik. In Köln und in den Stadtteilen Chorweiler, Mülheim, Nippes, Ehrenfeld, Lindenthal, Innenstadt, Rodenkirchen, Kalk und Porz sowie darüber hinaus, erhalten Sie ein individuelles Behandlungskonzept.

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